Fokus auf Kernthemen und Internationalität: PSI 2022 bleibt Leitmesse der Werbeartikelwirtschaft

12.05.2021
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Heute digital, morgen wieder Präsenzmesse: Vom 19. bis 21. Mai versammelt das PSI Unternehmensnetzwerk der Werbeartikelwirtschaft Aussteller und Besucher zu seinem ersten digitalen Branchentreffen an den Bildschirmen der Unternehmen in Europa. Die nächste Präsenzmesse wird vom 11. bis 13. Januar 2022 auf dem Düsseldorfer Messegelände stattfinden.

Voller Zuversicht und mit neuen Konzepten gehen die Macher der größten Messe der Werbeartikelwirtschaft in Europa an die Vorbereitungen für die Veranstaltung im Januar 2022 in Düsseldorf. Obwohl, oder gerade weil Covid-19 die ganze Messelandschaft über ein Jahr lahm gelegt hat, wird diese schnell wieder aufblühen, wenn die Rahmenbedingungen stimmen. Davon ist man in Düsseldorf überzeugt und deshalb werden alle Segel in Richtung Leitmesse in 2022 gesetzt.

Die Zeit ohne Messe hat man beim Messeveranstalter intensiv genutzt: Mit allen Mitteln der modernen Kommunikation und dem Ausbau digitaler Tools wurde die Verbindung zum Markt und seinen Teilnehmern nicht nur am Leben gehalten, sondern verbessert. Sichtbarer Ausdruck dieser Anstrengungen wird die erste PSI Digital vom 19. bis 21. Mai dieses Jahres sein.

PSI Digital mit 20 Stunden Programm

Zu den Highlights des digitalen Events gehören insgesamt 20 Stunden Programm aus Vorträgen, Podiumsdiskussionen und Praxisforen. Die Themen reichen von Nachhaltigkeit, Recht und Marketing über Innovationen und Trends bis hin zu praxisorientierten How-Tos. Olaf Hartmann, einer der Wegbereiter des multisensorischen Marketings in Deutschland, wird die Keynote-Speech zum Thema „Die Kraft haptischer Werbung in einer digitalen Welt“ halten. Ergänzt wird das Programm des Digital-Events ab Juni an jedem zweiten Freitag im Monat um die „Digital Fridays“, sodass insgesamt acht digitale Events die Zeit bis zur nächsten Präsenzveranstaltung überbrücken.

viscom und PromoTex Expo werden Teil der PSI

Die Präsenzmesse wird 2022 auch mit konzeptionellen Neuheiten aufwarten. 2019 hatte man die Bereiche „PromoTex Expo“ und „viscom“ aus-, beziehungsweise angegliedert. „Dies hat sich durch die Covid-Pause, aber auch grundsätzlich als nicht marktgerecht und zukunftstauglich erwiesen. Wir haben viel mit dem Markt gesprochen. Es hat ein Umdenken stattgefunden. Heute sind Verlässlichkeit, Stabilität aber auch Kreativität in der Umsetzung gefragter denn je. Dafür steht die Messe seit 60 Jahren, sonst hält man sich nicht über ein halbes Jahrhundert als Leitmesse“, so Petra Lassahn, die neue Chefin des PSI Gesamtkonstrukts, die schon seit 2018 die Messe operativ verantwortet. Konsequenz aus Marktgesprächen und Analysen ist, dass die Messebereiche von PromoTex und viscom in die Werbeartikelmesse integriert werden. Veredlungs- und Drucktechniken der Werbeartikelwirtschaft, ebenso wie Textil und Merchandising sind also zukünftig integraler Bestandteil der Messe. Viele Besucher und Aussteller wird dies freuen.

Neue Regelung für Besuche von Industriekunden

Zudem wird sich das Netzwerk noch stärker als bisher den Wünschen seiner Mitglieder zuwenden. In den vergangenen Jahren war Kritik aufgekommen, weil durch die gemeinsame Plattform von PSI, PromoTex und viscom Besucher zu der Messe Zugang hatten, der früher nur Mitgliedern gestattet war. Die Zutrittserweiterung um Industriekunden hatte das Ziel verfolgt, mit der größten und wohl auch schönsten Werbeartikelmesse der Welt, dem Werbeartikel selbst mehr Anerkennung und Beachtung zukommen zu lassen. Diese Absicht und die Interessen des Handels waren aber zunehmend schwerer in Einklang zu bringen. Deshalb wird man zu der Regelung zurückkehren, dass Industriekunden nur noch dann Zugang zur Messe haben, wenn sie von Werbeartikel-Händlern oder -Beratern eingeladen werden. Dies wird auch durch wirksame Kontrollsysteme untermauert werden. „Auch hiermit steuern wir ganz klar den Kurs in Richtung Verlässlichkeit und stabile Zukunft,“ sagt Barbara Leithner, COO bei Reed Exhibitions Deutschland Österreich und damit auch für die Leitmesse der Werbeartikelwirtschaft verantwortlich.

Präsenzmesse in 2022

Die PSI 2022 wird sich also noch stärker auf die Bedürfnisse von Ausstellern und Besuchern fokussieren. Hierbei wird auch das Thema Internationalität eine große Rolle spielen. Obwohl die Messe in der Vergangenheit mit einem hohen Aussteller- und Besucheranteil schon eine Spitzenposition im Messewesen hatte, wird die Welt nach Covid-19 neue Herausforderungen stellen. Petra Lassahn verspricht: „Im vergangenen Jahr wurden in Zusammenarbeit mit Verbänden und anderen Messegesellschaften effektive und umfangreiche Konzepte entwickelt. Diese kommen für unsere deutschen und internationalen Gäste zum Tragen, sofern im Januar 2021 immer noch spezielle Hygiene- und Einlasskonzepte erforderlich sind.“


Das Team in Düsseldorf blickt mit viel Zuversicht und Freude auf die Messe im Januar 2022. Alle freuen sich auf ein Wiedersehen mit langjährigen Kunden, Partnern und Freunden. Seit ihrem Bestehen ist die Veranstaltung mehr als nur eine Messe oder ein Netzwerk von Unternehmen geworden. Sie ist „Teil der PSI- und Reed-Genetik,“ sagt Petra Lassahn, die sich schon insgesamt 24 Jahre bei Reed für Leitmessen verantwortlich zeichnet.

www.psi-messe.com
www.planet-advertising.com


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